Terrassenüberdachungen

Terrassenüberdachungen

Ein festes Dach macht die Terrasse auch bei Regen nutzbar. Hier finden Sie 23 Terrassenüberdachungen, vom kleinen Anlehndach bis zur breiten Überdachung mit Seitenwänden.

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23 Modelle

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Ratgeber zu Terrassenüberdachungen

Anlehndach oder freistehend

Die meisten Terrassenüberdachungen sind Anlehndächer. Sie werden hinten mit einem Wandanschluss an der Hauswand befestigt und stehen vorne auf Pfosten. Das Dach fällt leicht zur Gartenseite ab, damit Regenwasser in die Rinne läuft. Ein Anlehndach braucht eine tragfähige Wand. Wie die Befestigung aussieht und welche Dübel oder Anker zur Wand passen, steht in der Montageanleitung des Herstellers. Bei gedämmten Fassaden oder unklarem Mauerwerk sollte ein Fachbetrieb die Befestigung prüfen.

Ein freistehendes Dach steht auf eigenen Pfosten an allen Ecken. Es eignet sich, wenn die Wand nicht belastet werden soll oder der Sitzplatz im Garten liegt. Dafür braucht es mehr Fundamente. Im Filter Bauart wählen Sie zwischen beiden Arten.

Gestell: Aluminium, Holz oder Stahl

Aluminium ist das häufigste Material für Terrassenüberdachungen. Die Profile sind meist pulverbeschichtet, rosten nicht und brauchen kaum Pflege. Gängige Farben sind Anthrazit und Weiß. Holz, oft als Leimholz, wirkt warm und passt zu Holzterrassen und Gartenhäusern. Es braucht einen Holzschutz und je nach Behandlung von Zeit zu Zeit einen neuen Anstrich. Stahl ist sehr tragfähig und erlaubt schlanke Profile; feuerverzinkt oder beschichtet ist er gegen Rost geschützt. Den Filter dazu finden Sie unter Gestell.

Dach: Glas oder Stegplatten

Ein Dach aus Verbundsicherheitsglas (VSG) besteht aus mindestens zwei Glasscheiben mit einer zähen Folie dazwischen. Bricht eine Scheibe, hält die Folie die Bruchstücke zusammen. Glas ist klar und kratzfest, aber schwer. Stegplatten aus Polycarbonat sind hohlkammerige Kunststoffplatten. Sie sind leichter, streuen das Licht und nehmen weniger Gewicht vom Gestell in Anspruch. Klare, opale und getönte Ausführungen unterscheiden sich darin, wie viel Licht und Wärme durchkommt. Den Filter finden Sie unter Dacheindeckung.

Breite, Tiefe und Ausstattung

Messen Sie zuerst die Fläche, die geschützt werden soll, und rechnen Sie den Platz für Tisch, Stühle und Durchgang hinzu. Die Breite ist das Maß entlang der Hauswand, die Tiefe das Maß von der Wand nach vorn. Beide Werte stehen bei jedem Modell so, wie der Händler sie angibt. Achten Sie bei Anlehndächern auch auf die Höhe am Wandanschluss: Fenster, Rollladenkästen und Türen dürfen nicht im Weg sein.

Über den Filter Ausstattung finden Sie Modelle mit Seitenwand, mit Schiebewand, mit Beleuchtung oder mit Rinne im Lieferumfang. Ob Fundamente, Befestigungsmaterial und Regenfallrohr dabei sind, steht im Detailfenster. Fest verbaute Beleuchtung schließt eine Elektrofachkraft an.

Genehmigung prüfen

Ob eine Terrassenüberdachung eine Baugenehmigung braucht, regelt die Bauordnung Ihres Bundeslands. Viele Länder stellen Überdachungen bis zu einer bestimmten Fläche verfahrensfrei, einige begrenzen zusätzlich die Tiefe. Welche Grenzen gelten und was Sie trotzdem beachten müssen, erklärt der Ratgeber. Verbindlich ist die Auskunft der unteren Bauaufsichtsbehörde.

Häufige Fragen zu Terrassenüberdachungen

Welches Gefälle braucht eine Terrassenüberdachung?

Das Dach muss geneigt sein, damit Regenwasser abläuft und kein Laub liegen bleibt. Welche Neigung ein Modell braucht und wie sie eingestellt wird, gibt der Hersteller in der Anleitung an. Die Pfostenhöhe vorne und die Höhe am Wandanschluss ergeben zusammen das Gefälle.

Wird es unter einem Glasdach im Sommer heiß?

Unter klarem Glas staut sich bei voller Sonne Wärme. Abhilfe schaffen Unterdach- oder Aufdachbeschattungen, eine Markise oder getönte Eindeckungen. Stegplatten in opaler Ausführung streuen das Licht und lassen weniger direkte Sonne durch.

Kann ich später Seitenwände nachrüsten?

Bei vielen Systemen gibt es passende Seitenwände und Schiebewände als Ergänzung. Ob das für ein Modell möglich ist, steht in der Beschreibung des Herstellers. Wichtig ist, dass Gestell und Fundamente für die zusätzliche Windlast ausgelegt sind.

Wo läuft das Regenwasser hin?

Meist sammelt eine Rinne an der vorderen Kante das Wasser und leitet es über ein Fallrohr in einem Pfosten oder daneben nach unten. Planen Sie vorher, wohin es fließen darf, zum Beispiel in einen Kanalanschluss, eine Regentonne oder eine Versickerung, und dass es nicht auf das Nachbargrundstück läuft.

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