Eine Markise bringt Schatten genau dann, wenn Sie ihn brauchen, und verschwindet danach wieder. Hier finden Sie 142 Markisen und Sonnensegel für Terrasse und Balkon.
Welche Überdachung passt?Nach Breite, Tiefe und Dach filtern* Preise laut Händlerdaten inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten laut Händler. Links zum Händler sind Partnerlinks.
Vor dem Kauf
Ratgeber zu Markisen und Sonnensegel
Gelenkarm-, Kassetten- und Halbkassettenmarkise
Die Gelenkarmmarkise ist die bekannteste Bauform. Zwei oder mehr Gelenkarme schieben das Tuch von der Wand nach vorn, eingefahren liegt es auf einer Tuchwelle. Bei der offenen Bauform ist die aufgerollte Markise sichtbar und Wind und Wetter ausgesetzt, deshalb wird sie oft unter einem Dachvorsprung montiert.
Bei der Kassettenmarkise verschwinden Tuch und Arme eingefahren in einem geschlossenen Gehäuse. Das schützt den Stoff vor Regen, Schmutz und Vögeln und sieht aufgeräumt aus. Die Halbkassettenmarkise liegt dazwischen: Ein Dach über der Tuchwelle schützt von oben, die Unterseite bleibt offen. Welche Bauform ein Modell hat, sehen Sie im Filter Bauform.
Seitenmarkise und Sonnensegel
Eine Seitenmarkise wird senkrecht ausgezogen, ähnlich einem waagerechten Rollo. Sie schützt seitlich vor Blicken, Wind und tief stehender Sonne und wird an einem Pfosten oder einer Wand eingehakt. Auf Terrassen ergänzt sie oft eine Markise oder Überdachung.
Ein Sonnensegel ist ein Tuch, meist drei- oder viereckig, das an mehreren Punkten gespannt wird: an der Hauswand, an Pfosten oder an stabilen Bäumen. Es lässt sich flexibel anordnen und bei schlechtem Wetter abnehmen. Wasserdichte Segel brauchen eine deutliche Neigung, damit sich kein Wasser sammelt. Wie stark gespannt und geneigt werden muss, beschreibt der Hersteller.
Breite, Ausfall und Antrieb
Die Breite ist das Maß entlang der Wand, der Ausfall das Maß, um das das Tuch nach vorn reicht. Beide stehen bei jedem Modell so, wie der Händler sie angibt. Bevor Sie bestellen, messen Sie die freie Wand und prüfen, ob Fenster, Fallrohre oder Lampen im Weg sind. Der Ausfall sollte zur Tiefe der Terrasse passen, je nach Sonnenstand fällt der Schatten aber nicht direkt unter das Tuch.
Eingefahren wird mit einer Kurbel oder einem Motor, der über einen Schalter oder per Funk bedient wird. Manche Modelle haben einen Wind- oder Sonnensensor, der die Markise selbsttätig steuert. Den Filter dazu finden Sie unter Antrieb. Einen Motor mit festem Stromanschluss schließt eine Elektrofachkraft an.
Montage und Tuch
Eine Markise zieht mit ihrem Gewicht und bei Wind an der Wand. Die Befestigung muss zum Mauerwerk passen; bei gedämmten Fassaden braucht es besondere Halter. Welche Konsolen und Dübel vorgesehen sind, steht in der Montageanleitung. Bei Unsicherheit übernimmt ein Fachbetrieb die Montage. Für das Tuch nennen Hersteller meist Acryl oder Polyester. Ob ein Stoff wasserabweisend ist und welchen UV-Schutz er hat, steht in der Beschreibung.
Häufige Fragen zu Markisen und Sonnensegeln
Darf eine Markise bei Regen draußen bleiben?
Die meisten Markisen sind Sonnenschutz und kein Regendach. Ein leichter Schauer schadet dem Tuch meist nicht, wenn es danach trocknen kann. Bei starkem Regen sammelt sich Wasser im Tuch und belastet Arme und Halter. Was ein Modell verträgt, steht in der Anleitung des Herstellers.
Was passiert bei Wind?
Markisen und Sonnensegel sind für Wind nur bis zu einer bestimmten Stärke ausgelegt. Fahren Sie die Markise bei aufkommendem Wind ein und nehmen Sie ein Segel bei Sturm ab. Ein Windsensor kann das bei motorisierten Markisen übernehmen. Die Angaben des Herstellers sind maßgeblich.
Brauche ich für eine Markise eine Genehmigung?
Einige Landesbauordnungen zählen Markisen ausdrücklich zu den verfahrensfreien Anlagen. In der Mietwohnung oder einer Eigentümergemeinschaft sprechen Sie die Montage vorher mit dem Vermieter oder der Gemeinschaft ab, weil die Fassade betroffen ist.
Welche Markise für den Balkon?
Auf Balkonen fehlt oft die Wand für eine große Markise. Dann helfen kleine Kassettenmarkisen, Klemmmarkisen zwischen Boden und Decke, Seitenmarkisen oder ein Sonnensegel. Achten Sie auf die Breite zwischen den Wänden und auf die Höhe der Balkondecke.
