Eine Pergola gliedert den Garten und spendet Schatten, ein Pavillon schafft einen eigenen Platz unter Dach. Hier finden Sie 95 Pergolen und feste Pavillons.
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Vor dem Kauf
Ratgeber zu Pergolen und Pavillons
Klassische Pergola
Eine Pergola ist ein offener Laubengang aus Pfosten und Querbalken. Sie steht frei im Garten oder schließt an die Hauswand an. Ohne Dach spendet sie Halbschatten, besonders wenn Kletterpflanzen wie Wein, Blauregen oder Rosen daran wachsen. Viele Modelle lassen sich mit einem Stoffdach, einem verschiebbaren Sonnenschutz oder Rankgittern ergänzen. Klassische Pergolen gibt es vor allem aus Holz, aber auch aus Aluminium oder Stahl.
Lamellen-Pergola
Bei einer Lamellen-Pergola besteht das Dach aus einzelnen Lamellen, die sich drehen lassen. Geöffnet fallen Licht und Luft durch, halb gedreht spenden sie Schatten, geschlossen bilden sie ein dichtes Dach, das Regen ableitet. Das Wasser läuft über Rinnen in den Lamellen und in den Pfosten nach unten. Gedreht wird je nach Modell mit einer Kurbel oder einem Motor, manchmal mit Fernbedienung. Lamellen-Pergolen sind meist aus Aluminium und stehen frei oder an der Hauswand. Einen Motorantrieb oder eine eingebaute Beleuchtung schließt eine Elektrofachkraft an.
Fester Pavillon
Ein Pavillon ist ein frei stehendes Gartenhäuschen ohne Wände oder mit offenen Seiten, das ein festes Dach trägt. Er eignet sich als Sitzplatz mitten im Garten, als Ort für den Grill oder als Treffpunkt auf der Wiese. Es gibt Pavillons mit Hardtop aus Metall oder Polycarbonat, mit Stoffdach auf festem Gestell und klassische Holzpavillons, manchmal mit Seitenteilen oder Moskitonetzen. Wir zeigen nur feste Pavillons. Faltpavillons und Partyzelte, die für Feste kurz aufgestellt werden, gehören nicht zu unserer Auswahl.
Größe, Gestell und Verankerung
Messen Sie die Fläche, auf der die Pergola oder der Pavillon stehen soll, und denken Sie an den Platz für Möbel und Wege. Die Maße stehen bei jedem Modell so, wie der Händler sie angibt. Ein Gestell aus Aluminium braucht kaum Pflege, Holz wirkt natürlich und braucht Holzschutz, Stahl ist sehr stabil und muss gegen Rost geschützt sein. Den Filter dazu finden Sie unter Gestell.
Ob Wind und Schnee einem Dach etwas anhaben, hängt von Bauart und Verankerung ab. Pergolen und Pavillons werden auf Fundamenten oder einem festen Untergrund verschraubt. Welche Befestigung vorgesehen ist und welche Lasten das Modell laut Hersteller aufnimmt, steht im Detailfenster und in der Anleitung. Ein Stoffdach sollte bei Sturm abgenommen oder eingefahren werden.
Häufige Fragen zu Pergolen und Pavillons
Was ist der Unterschied zwischen Pergola und Terrassenüberdachung?
Eine klassische Pergola ist oben offen oder nur mit Stoff oder Pflanzen bedeckt. Eine Terrassenüberdachung hat ein geschlossenes Dach aus Glas oder Stegplatten. Die Lamellen-Pergola liegt dazwischen: Ihre Lamellen lassen sich öffnen und schließen. Feste Dächer finden Sie unter Terrassenüberdachungen.
Hält eine Lamellen-Pergola dicht?
Geschlossen leiten die Lamellen Regen über Rinnen ab. Ganz dicht wie ein Glasdach ist eine Lamellen-Pergola an den Fugen oft nicht, das hängt vom Modell ab. Welche Wasserführung ein Modell hat, beschreibt der Hersteller.
Braucht eine Pergola eine Baugenehmigung?
Mehrere Landesbauordnungen zählen Pergolen zu den verfahrensfreien Anlagen. Hat die Pergola ein festes Dach, kann sie wie eine Terrassenüberdachung behandelt werden. Was in Ihrem Bundesland gilt, erklärt der Ratgeber; verbindlich ist die Auskunft der unteren Bauaufsichtsbehörde.
Kann ein Pavillon im Winter stehen bleiben?
Bei festen Pavillons mit Hardtop sieht der Hersteller das oft vor, sofern die angegebene Schneelast nicht überschritten wird. Stoffdächer sollten Sie über den Winter abnehmen und trocken lagern. Hinweise dazu stehen in der Anleitung des Modells.
